Der Beitrag erläutert die zentralen Vorschriften des StaRUG zur Einrichtung eines Frühwarnsystems für bestandsgefährdende Entwicklungen. Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften sind verpflichtet, kontinuierlich Risiken zu identifizieren und zu bewerten. Der Artikel zeigt auf, welche Indikatoren typischerweise zu überwachen sind und wie ein effektives Meldewesen aufgebaut werden kann. Praxisbeispiele aus dem verarbeitenden Gewerbe veranschaulichen die konkrete Anwendung.
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Dieser Artikel behandelt die Integration von Lieferkettenrisiken in die Sanierungsplanung nach dem StaRUG. Produzierende Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Abhängigkeiten von einzelnen Zulieferern zu reduzieren und gleichzeitig die Betriebskontinuität zu sichern. Vorgestellt werden Methoden zur Risikobewertung von Lieferanten, zur Diversifizierung von Bezugsquellen und zur vertraglichen Absicherung. Ein Fallbeispiel zeigt, wie ein Maschinenbauer durch frühzeitige Maßnahmen eine Insolvenz abwenden konnte.
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Der Beitrag beleuchtet die Haftungsrisiken, die Geschäftsführer und Vorstände bei Nichtbeachtung der StaRUG-Vorschriften eingehen. Neben zivilrechtlichen Schadensersatzansprüchen drohen auch strafrechtliche Konsequenzen wegen Insolvenzverschleppung. Anhand aktueller Gerichtsurteile wird dargestellt, welche Sorgfaltspflichten die Rechtsprechung konkretisiert hat. Abschließend werden Compliance-Maßnahmen empfohlen, um Haftungsfallen zu vermeiden.
WeiterlesenVertiefende Beiträge zu StaRUG, Lieferkettenrisiken und Haftungsfragen.
Frühwarnsysteme nach StaRUG Pflichten für Geschäftsführer – rechtliche Grundlagen und praktische Umsetzung eines Risikofrüherkennungssystems.
Sanierungsplanung in der Lieferkette Strategien für produzierende Unternehmen zur operativen Restrukturierung unter StaRUG.
Haftungsrisiken für Geschäftsführer Zivil- und strafrechtliche Konsequenzen bei Verstößen gegen die StaRUG-Pflichten.